Paper erschienen: Kritisches Denken als ästhetische Analyse im Zeitalter künstlicher Intelligenz: Blickschärfung in digitalen und traditionellen Bildwelten

Synthetische, durch KI generierte Medien stellen Wahrnehmung, Urteilskraft und mediale Selbstverortung vor neue Herausforderungen, da sie gewohnte Kategorien von Authentizität, Prüfbarkeit und Wirklichkeit unterlaufen. Vor diesem Hintergrund wird kritisch-ästhetisches Denken als zentrale Kompetenz der zeitgenössischen Medienrezeption herausgearbeitet. Der Aufsatz entfaltet theoretische Bezugslinien, beschreibt ästhetische Verfahren der Bildanalyse und formuliert didaktische wie epistemische Perspektiven auf die Förderung kritischer Urteilskraft im Zeitalter algorithmischer Bildproduktion.

Kritisches Denken wird dabei als ästhetische Analyse verstanden: als bewusste Wahrnehmung, Beschreibung und Bewertung von Bildern und medialen Inszenierungen, die auch emotionale, kulturelle und ideologische Dimensionen sichtbar machen. Ziel der Schrift ist dabei die Schärfung eines reflektierten Blicks, der über die Unterscheidung von „echt“ und „synthetisch“ hinausgeht und die ästhetische wie gesellschaftliche Wirkmacht digitaler Bildwelten kritisch zu durchdringen vermag.

Eine Kooperation mit meinem Freund Dr. Michael Cursio - geschrieben Anfang letzten Jahres, jetzt erschienen im Handbuch E-Learning. 118. Erg.-Lfg. Februar 2026

https://www.researchgate.net/publication/400828976_Kritisches_Denken_als_asthetische_Analyse_im_Zeitalter_kunstlicher_Intelligenz_Blickscharfung_in_digitalen_und_traditionellen_Bildwelten


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Kritisches Denken verlangt danach, die eigene Komfortzone des Wissens und Könnens verlassen zu dürfen, sich gemeinsam tastend, ringend, verzettelnd und forschend in Aushandlungsprozessen einem Sachverhalt über unterschiedliche Perspektiven anzunähern.